Geschichte des Ortes Arad von 1332 bis 1718 und von 1723 bis 1923
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Siegel und Urkunde mit Jagdhorn zur Ernennung der königlich-kaiserlichen Freistadt Arad
Siegel und Urkunde mit Jagdhorn zur Ernennung der königlich-kaiserlichen Freistadt Arad

 

Arader Komitat um 1890

Über mich

wurde in der Banater Grenzstadt Arad geboren und war schon im Kleinkindalter von Hochflugtauben und verschiedenen Rassetauben umgeben. Mein Großvater züchtete seit seiner frühesten Jugend Hochflugtauben und zwar Arader bindige Hochflieger in Gelbfahl; mein Vater hingegen hatte sich den Komornern in Weiß und Silbergeelstert, sowie den Goldgimpeln und Strassern verschrieben. Im Alter von 6 Jahren bekam ich meine ersten eigenen Tauben, als Geschenk für 10 gute Schulnoten von meinem Großvater geschenkt. Dies war ein schwarzer Rumänischer Bärtchentümmler Vogel und eine schwarzgetigerte Flugtippler Täubin . Es dauerte nicht lange bis ich meinen Großvater und Vater davon überzeugen konnte, dass ich keine Hybriden züchten will, sondern ein vollwertiges „Taubenmitglied“ dieser Familie bin. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als mir jeweils einen reinrassigen Partner zu meinen Beiden dazuzuholen.

Da ich vom Flugwillen der Aradern meines Großvaters fasziniert war, versuchte ich mir aus den Nachzuchten meiner beiden Paare, einen Flugschwarm zusammen zustellen. Da es aber sehr unterschiedliche Rassen sind, wurde es leider nichts und die Jungen aus diesen Paaren flogen wirr durcheinander und lenkten auch den Flugschwarm meines Großvaters ab.

Ich begleitete regelmäßig entweder meinen Großvater oder meinen Vater, die beide als Flugrichter unterwegs waren, zu den verschiedenen Hochflugzüchtern unserer Stadt und lernte so, recht früh wie gewertet wurde. Mit 10 Jahren legte ich meine Prüfung ab und trat auch dem Flugverein unserer Stadt bei. Von einem alten Tipplerzüchter bekam ich darauf hin, 3 seiner Zuchtpaare geschenkt. Aus den nun insgesamt 4 Tipplerpaaren baute ich mir in den kommenden Jahren meine Zucht auf. Auch fing ich an, selbst aktiv am Fluggeschehen innerhalb des Vereins teilzunehmen. In den folgenden Jahren nahm ich recht erfolgreich an den Flugwettbewerben teil. Neben den Tipplern blieb ich auch den rumänischen Bärtchentümmlern treu und stellte sie regelmäßig auf den regionalen, sowie nationalen und Intertauschauen erfolgreich aus. Die Krönung dieser Arbeit war der Intertauchampion in Sofia (Bulgarien) von 1985 auf einen schwarzen Bärtchentümmler. Viele meiner Bärtchentümmler fanden daraufhin den Weg gegen Westen, so auch nach West-Deutschland zu Hans Horwath und Hans Arenz. Auch war dies Ansporn um mich zur Preisrichterschulung anzumelden und diese mit Erfolg abzuschließen. Bis 1989 konnte ich alle Prüfungen ablegen und wurde so der jüngste nationale Preisrichter Rumäniens.

 

In den Wirren der rumänischen Revolution siedelte ich mit meiner Familie in die Bundesrepublik um, doch die Bindung zu den Tauben blieb. Zusammen mit meinem Vater pflegte und pflege ich taubenzüchterische Kontakte nach Rumänien, Ungarn und der Vojvodina. In mehreren Reisen erkundete ich diese Länder und erforschte die Lage der verschiedenen Hochflugrassen, die vielfach sehr betrüblich war und noch immer ist. Dass ich mit meinem Geburtsort verbunden bin, zeigt auch meine Liebe zu den Aradern, die ich zur Anerkennung in Deutschland brachte. Doch damit war für mich nicht genug, stets suche ich neue Herausforderungen. Vom Farbspiel fasziniert, machte ich mich zusammen mit meinem Vater, an die Wiedererzüchtung der einfarbigen Aradern, die es zwar immer in und um Arad gab, aber nie im rumänischen Standard aufgeführt waren. Diese Einfarbigen wurden NUR wegen ihres enormen Flugwillens gehalten, verschwanden aber innerhalb kürzester Zeit nach dem politischen Umsturz, da sich die dortigen Züchter an westlichen Rassen orientierten. Die letzten 7 dieser Einfarbigen konnten wir 2003 von einem der Letzten noch lebenden Altzüchter dieser Rasse, erwerben. Dies glaube ich, wird meine größte Herausforderung auf dem Taubengebiet sein, mal sehen wie lange ich dazu brauchen werde um sie in alter Schönheit wiedererstrahlen zu lassen.
Bei meinen Aradern ist mir das Wichtigste, dass sie ihren Flugwillen nicht verlieren, obgleich die Greifvogelplage unserer Gegend, mir dieses Unterfangen ganz schön schwer macht. Jährlich habe ich so Etliche an die Greife verloren. Neben meinen Aradern bin ich auch den englischen Flugtipplern treu geblieben und fliege die ausschließlich zu meinem eigenen Vergnügen. Auch versuche ich immer wieder verschiedene andere Hochflugrassen zu testen und zu fliegen.

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Kleine Ortmonographie der Marktgemeinde Neu-Arad (Banat)
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Ein Teil des Banates, als Teil der Rumänischen Republik
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Donauschwäbische Identität.pdf
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http://de.wikipedia.org/wiki/Banater_Republik
Die Banater Republik 1. November 1918 (http://de.wikipedia.org/wiki/Banater_Republik)
Das 3-geteilte Banat der heutigen Zeit oder aber Quo Vadis Banat?
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wenn das Banat eigenständig geblieben wäre.......
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